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Porträts

  • Zwei Menschen am Schreibtisch

    Ein Faible für das Geheimnisvolle - Operativer Beschaffer im Militärischen Abschirmdienst

    Er wuchs ganz im Norden Deutschlands auf. Und in dieser Region gab es für den jungen Schleswig-Holsteiner in der Umgebung zwei bestimmende Faktoren: die Bundeswehr und die Schifffahrt. Wer heute den hochgewachsenen freundlichen Mann, Anfang 50 mit Vollbart erlebt, hat tatsächlich die Assoziation, dass Karsten Boeckel irgendwas mit Schiffen zu tun haben müsste. „Nach der Schule und der Lehre wollte ich zum Bund“, sagt Karsten Boeckel heute. Die Uniform habe es ihm damals angetan. Und die klaren Strukturen bei der Bundeswehr hätten ihn ebenfalls angesprochen.


  • Karte auf einem Bildschirm

    „Dieser Job endet nicht um 15 Uhr“

    Angesprochen auf die jüngsten Hacker-Angriffe gegen Router in Deutschland, reagiert Jens Liedig mit einem Augenzwinkern: „Router konfigurieren und sichern wir selbst. Bei der IT-Abschirmung gibt es auch keine Technik von der Stange. Entweder ist diese speziell für Behörden angefertigt, ansonsten stellen wird diese selbst zusammen oder passen diese den Begebenheiten an.“ Liedig ist nicht auf den ersten Blick der erfahrene Fachdienstoffizier anzusehen. Er trägt gerade lässig Sweatshirt und Jeans; der Feldanzug hängt ordentlich im Spind. Und auch das Alter von Anfang 40 ist bei ihm scheinbar spurlos vorbeigegangen. Aber er hat schon richtig etwas vorzuweisen: Beim Militärischen Abschirmdienst ist Liedig mit verantwortlich für die IT-Abschirmung der gesamten Informationstechnologie der Bundeswehr.


  • Wappen auf einen Tisch

    „Es hat ein bisschen was von Jagd“ - Auswerter im Militärischen Abschirmdienst

    Ein klassisches Bundeswehr-Büro: Spinde, Stühle, ein Schreibtisch mit Akten, Schreibwerkzeug und einem Bildschirm darauf. Davor steht ein Mann, Mitte vierzig, drahtig, mit federndem Gang: Michael Wichmann hat funkelnde Augen und ein sehr entwaffnendes Lachen, wenn er auf seine Gesprächspartner zugeht. Er ist der „Inhaber“ dieses Büros im Amt des Militärischen Abschirmdienstes in Köln. Und wie bei vielen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier stand am Beginn von Wichmanns Berufsweg nicht das Kürzel MAD.


  • Ein Soldat und eine zivile Person am Schreibtisch.

    „Man muss sich auf mich verlassen können“

    Karsten Kolbe lehnt sich in seinem Stuhl zurück und schiebt mit dem rechten Zeigefinger die Brille zurecht: „Nein, wie bei James Bond ist es hier wirklich nicht“, sagt er lächelnd. Der groß gewachsene Enddreißiger ist seit 21 Jahren bei der Bundeswehr. Dabei war der „Bund“ ursprünglich eine Übergangslösung für Kolbe. „Nach der Schule hätte ich noch ein Jahr auf den Ausbildungsplatz warten müssen, den ich für mich ins Auge gefasst hatte“, erzählt er. Damals gab es noch die Wehrpflicht. Also wollte Kolbe die Zeit nutzen, seinen Wehrdienst abzuleisten. „Bei der Marine“, betont er. Er habe etwas von der Welt sehen wollen – und dabei auch im Norden bleiben. Beides gelang ihm auf diese Weise. Schnell war sein Interesse an der Seefahrt geweckt, und er verpflichtete sich für vier Jahre.


  • Eine hält eine Kamera in der Hand

    Möglichst unauffällig sein - das ist oberstes Gebot für die Observantin

    Zum Militärischen Abschirmdienst MAD? Das war zunächst wirklich nicht in ihrer Vorstellungskraft. Katrin Roth schüttelt lachend die blonde Mähne. „Mein Berufswunsch war Krankenschwester. Das hatte schon meine große Schwester gelernt. Und das konnte ich mir als Jugendliche gut vorstellen.“ Roths Vater war Mitarbeiter einer örtlichen Standortverwaltung der Bundeswehr in Süddeutschland und kümmerte sich dort um die Gebäude-Betreuung. „Von ihm kam dann die Anregung, es doch mal bei der Bundeswehr in der Beamten-Ausbildung zu probieren“, so Roth. „Probieren konnte man es ja mal“, sagt sie. Und tatsächlich bestand sie nach ihrer Mittleren Reife auch das Bewerbungsverfahren bei den Streitkräften.



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Stand vom: 02.03.18


http://militaerischerabschirmdienst.de/portal/poc/mad?uri=ci%3Abw.mad.karriere.portraets